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Deutsche Futsal-Meisterschaft

Halbfinale: Shootingstar vs. Rekordmeister

Vier Teams, zwei Spiele, ein Ziel: Das Finale um die Deutsche Futsal-Meisterschaft. Heute (ab 18.55 Uhr, live auf der Facebookseite des Bayerischen Fußballverbandes und von FUSSBALL.DE) empfängt Regensburg im Halbfinale die Hamburg Panthers. Zuvor trifft heute (ab 18 Uhr, live auf der Homepage des Heimvereins) Hohenstein-Ernstthal auf Fortis Hamburg.

Jahn Regensburg gegen Hamburg Panthers

In Futsal-Kreisen wird bereits vom vorgezogenen Finale gesprochen. Die Statistiken stützen diese These durchaus. Während die Hamburg Panthers als deutscher Rekordmeister traditionell als Topfavorit in die Futsalsaison starten und ihre beeindruckende Form jüngst beim 11:0 im Viertelfinale gegen den SV Pars Neu-Isenburg unter Beweis stellten, ist Jahn Regensburg der Shootingstar des deutschen Futsal.

Als Aufsteiger aus der Bayernliga in der Regionalliga Süd gestartet, wahrte das Team um Lucas Cruel, dem Athletiktrainer des Bayern-Stars Douglas Costa, bis zum Halbfinale eine weiße Weste. 18 Spiele, 18 Siege und ein Torverhältnis von 202:45 in der Regionalliga. Im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft wartete mit Holzpfosten Schwerte der Finalist der Jahre 2014 und 2015 auf Regensburg. Doch auch Schwerte stellte keine Hürde dar. 8:1 endete das Duell für das bayerische Team, das mit zahlreichen brasilianischen Spielern gespickt ist. Jahn-Abteilungsleiter Oliver Vogel erklärt: „Das wird das Highlight des Jahres. Jeder fiebert diesem Futsalkracher entgegen. Es haben sich sogar Leute aus Augsburg angekündigt, die gerne mal geilen Futsal sehen wollen. Der absolute Wahnsinn!“ Man darf gespannt sein, ob sich die Hamburg Panthers gegen das spielstarke Team durchsetzen können oder ob Regensburg mit einem Sieg eine Machtablösung im deutschen Futsal einleitet.

VfL Hohenstein-Ernstthal gegen FC Fortis Hamburg

Der VfL Hohenstein-Ernstthal darf nach einer starken Saison vom Finale träumen. Mit neun Siegen aus zehn Spielen in der Regionalliga Nordost qualifizierte sich das Team für das Final Four, aus dem sie nach drei torreichen Spielen – unter anderem besiegten sie den Vorjahresfinalisten FC Liria 8:3 – als Sieger hervorgingen. Im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft kam es anschließend zum Meisterduell. Gegen den Meister aus dem Westdeutschen Fußballverband, den MCH FC Sennestadt, bejubelte Hohenstein-Ernstthal nach einem dramatischen Spiel mit unzähligen Chancen auf beiden Seiten ein hauchdünnes 4:3.

Auch der FC Fortis Hamburg bewies auf seinem Weg ins Halbfinale, dass er ein ernsthafter Anwärter auf das Finale ist. Im Final Four in Hamburg musste sich das Team erst im Finale dem deutschen Rekordmeister geschlagen geben. 4:8 hieß es am Ende gegen die Hamburg Panthers, was jedoch für die Qualifikation für die Norddeutsche Meisterschaft reichte. Auch dort ließ sich Fortis Hamburg nur von den Panthers stoppen (1:3 im Sechsmeterschießen). Und so kam es im Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft zum Duell gegen den Meister aus dem Regionalverband Südwest. Gegen den FC Karbach setzte sich Fortis mit 6:3 durch.

Text vom dfb

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